Gemeinsamer Pfarrgemeinderat

Der gemeinsame Pfarrgemeinderat ist auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft die demokratisch gewählte Vertretung der Gläubigen. Die alle vier Jahre stattfindende Wahl legitimiert diese, die Gläubigen in den Gemeinden zu repräsentieren und in allen Fragen, die die Pfarreiengemeinschaft betreffen, beratend, koordinierend oder beschließend mitzuwirken.

Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Gewählt werden kann, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist. Wählen kann, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist.

Die Entscheidungen fallen gemeinsam.

Wie setzt sich das Gremium zusammen?

Die Kirchenverwaltung besteht aus dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand und den gewählten Mitgliedern. Die Zahl der Kirchenverwaltungsmitglieder beträgt in Kirchengemeinden bis zu 2000 Katholiken vier, bei bis zu 6000 Katholiken sechs und mit mehr als 6000 Katholiken acht.

Die Kirchenverwaltung wählt aus ihrer Mitte einen Kirchenpfleger. Die Aufgabe des Kirchenpflegers besteht aus der Kassen- und Rechnungsführung des Kirchenstiftungsvermögens und den dazugehörigen Aufgabengebieten, die sich je nach Art und Größe der Pfarrei sowie nach örtlichen Gegebenheiten unterscheiden.